Der Begriff "soziale Verantwortung" beschreibt die Sorgfaltspflicht, die Unternehmen, Regierungen, Wohlfahrtsverbände und Institutionen gegenüber ihren jeweiligen Interessengruppen haben.
Um das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitern, Anteilseignern und einer wachsenden Zahl weiterer Interessengruppen des Unternehmens zu erhalten, gilt es sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen, durch die Prozesse für eine vernünftige Entscheidungsfindung in all Ihre Aktivitäten eingebettet werden.
Die kürzlich dramatisch angestiegene Zahl von Berichten zu Nachhaltigkeit oder CSR (Corporate Social Responsibility) zeigt, dass es immer wichtiger wird, ein verantwortungsvolles Geschäftsgebaren nachweisen zu können.
Dabei sollte eine wirkungsvolle Politik zur sozialen Verantwortung darüber hinausgehen, lediglich gesetzliche Mindestanforderungen zu erfüllen. Sie sollte Ihnen vielmehr greifbare Wettbewerbsvorteile bringen, indem mit ihr gezeigt werden kann, dass Ihr Unternehmen die Interessen der Gesellschaft zum Grundpfeiler seiner Entscheidungen macht.
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Immer mehr öffentliche und private Initiativen setzen sich zum Ziel, einen sozial verantwortlichen Umgang mit dem Arbeitspersonal zu erreichen. Dabei äußern sich solche Initiativen häufig in Form von Verhaltensregeln für Industrie oder Handel wie z. B. der Ethical Trading Initiative (Ethische Handelsinitiative, ETI), World Responsible Apparel Production (Weltweite verantwortungsbewusste Bekleidungsproduktion, WRAP), Fair Labor Association (Vereinigung für faire Arbeitsbedingungen, FLA) und dem International Council of Toy Industries (Internationaler Verband der Spielwarenindustrie, ICTI). Solche Verhaltensregeln umfassen auch Elemente in Bezug auf Umwelt, Hygiene und Lebensmittelsicherheit.
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Verwandte Standards
Mit Systemen zum Management von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (OHSMS, Occupational Health and Safety Management Systems) wie z. B. OHSAS 18001, können Unternehmen ihre Leistung steigern und dabei neben Kosten, die aus Unfällen entstehen, häufig sogar noch den finanziellen Aufwand für Versicherungen senken.
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Eine neu entstandene Norm, die zum wichtigsten globalen Standard für soziale Rechenschaft avanciert ist. Entwickelt wurde sie von der unabhängigen Organisation Social Accountability International (Internationale soziale Rechenschaft, SAI). SA 8000 stellt ein flexibles Rahmenwerk zum Management ethischer Arbeitsplatzbedingungen für vollständige globale Versorgungsketten zur Verfügung.
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