Lebensmittelsicherheit durch Zertifizierung nach IFS & IFS Logistik
Lebensmittelsicherheit durch Zertifizierung nach IFS
IFS - International Food Standard
Der International Food Standard gilt als einheitlicher, internationaler Sicherheitsstandard in erster Linie für alle Hersteller von Eigenmarken in der Lebensmittelindustrie. IFS wurde von Vertretern des deutschen Einzelhandels geschaffen und von der GFSI, einer Task Force aus 40 Teilnehmern führender weltweit agierender Handelsketten, anerkannt.
IFS erringt somit auch international immer größere Anerkennung und ist letztendlich für alle Betriebe innerhalb der Lebensmittelkette relevant, unabhängig von ihrer Größe und Komplexizität.
Die Zertifizierung nach diesem Standard soll primär den Nachweis erbringen, dass die Forderungen des Einzelhandels an die Produktsicherheit, -qualität und –legalität erfüllt werden und somit die Sicherheit für die gesamte Lieferantenkette gewährleistet wird.
Ziel ist es, das Vertrauen der Produktkonsumenten und der Handelsunternehmen in die Produktsicherheit zu stärken.
Der IFS gliedert sich in fünf Kapitel:
- Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem
- Verantwortlichkeit auf Leitungsebene
- Ressourcenmanagement
- Herstellungsprozess
- Messungen, Analyse und Verbesserungen
Die Struktur des IFS entspricht zwar der Gliederung der ISO 9001:2000, bei der Beurteilung eines Lebensmittelbetriebes nach IFS liegt jedoch der Fokus auf der Lebensmittelsicherheit, HACCP, der Hygiene, dem Herstellungsprozess und der Betriebsumgebung. Das Forderungsniveau wird auf der Grundlage des Codex Alimentarius definiert.
Die Voraussetzung für ein IFS-Prüfinstitut ist eine Zulassung beim Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) sowie eine Akkreditierung gemäß DIN EN 45011 („Produktzertifizierung“). Weitere Forderungen liegen in der Qualifikation, der Erfahrung und der regelmäßigen Weiterbildung der IFS-Auditoren.
Der Aufwand für eine Auditierung nach IFS richtet sich insbesondere nach der Komplexizität und Anzahl unterschiedlicher Produkte, Anlagen, Gebäude und Standorte sowie Herstellungsverfahren. Die Beurteilung ist immer standortspezifisch durchzuführen.
Weitere Informationen können Sie der Homepage des HDE www.food-care.info entnehmen.
Lebensmittelsicherheit durch Zertifizierung nach IFS Logistic Standard
Um die Lücke zwischen Produktion und Handel zu schließen, wurde von der IFS Working Group Deutschland / Frankreich unter italienischer und polnischer Beteiligung der IFS Logistic Standard entwickelt. Durch ihn soll über die gesamte Lieferkette hinweg Transparenz geschaffen werden. Schwachpunkte in der Qualitätssicherung bei der Bewegung und Lagerung der Ware sollen beseitigt werden. Besonders angesprochen sind Logistik-Dienstleister, die für den Handel arbeiten. Es ist abzusehen, dass dieser seine Logistik-Dienstleister auffordern wird, sich schnellstmöglich nach IFS Logistic zertifizieren zu lassen.
Geeignet ist der IFS Logistic sowohl für Food- als auch für Non-Food-Produkte und bezieht sich auf alle Logistik-Aktivitäten (Transport, Lagerung, Vertrieb, Kommissionierung, Be- und Entladung). Der Standard kann für alle Arten von Logistik angewendet werden wie LKW, Güterverkehr, Schiffsverkehr, gefroren/gekühlt und ungekühlt.
Der Standard beinhaltet gemeinsame Kriterien für HACCP und Risiko-Management, die vom Auditor je nach Produkt entsprechend anzuwenden sind. Der IFS Logistic besteht aus 98 Kriterien und ist unterteilt in drei Hauptkapitel:
- Basisanforderungen für alle Logistikbetriebe
- Kriterien für Lagerung und Vertrieb
- Kriterien für reine Transportbetriebe
Somit können auch kleine Unternehmen, die nur bestimmte Logistikdienstleistungen anbieten, ein Audit nach dem IFS Logistic bestehen. Das Bewertungssystem ist eng an das des IFS Standards angelehnt.
Einen besonderen Schwerpunkt legt der IFS Logistic auf die Hygiene beziehungsweise das Risiko-Management, die Warenwirtschaft (First-in-first-out), die Temperaturführung, die Sauberkeit und die Rückverfolgbarkeit. Bei der Ausarbeitung des Standards sind das Know-how und die Erfahrung der deutschen und französischen Einzelhändler und großer deutscher Logistik-Dienstleister eingeflossen.
Ab Juli 2006 gibt es für die IFS-Auditoren, die diesen Standard auditieren wollen, verpflichtende Schulungen. Damit wird sichergestellt, dass nur in den IFS Logistic unterwiesene Auditoren in den Betrieben vor Ort den neuen Standard abprüfen.
Weitere Informationen können Sie der Homepage des HDE www.food-care.info entnehmen.
Nächste Schritte
Für weitere Informationen füllen Sie bitte unser allgemeines Anfrageformular aus oder kontaktieren uns persönlich. Hier finden Sie unser Schulungsangebot.
Nach oben
Unsere Stärke liegt in der Zertifizierung von integrierten Managementsystemen sowie der Kombination von mehreren Standards aus einer Hand. Unsere Auditoren verfügen über eine Querschnittsqualifikation und die entsprechenden Akkreditierungen. Dadurch kann für Ihr Unternehmen ein größtmöglicher Nutzen realisiert werden.
Erfahrene, fachkompetente und praxisorientierte Auditoren legen Verbesserungspotenzial dar und ermöglichen den Weg zu gesteigerter Effizienz. Mit einem Zertifikat der BSI erhalten Sie einen anerkannten Nachweis der Leistungsfähigkeit Ihres Managementsystems gegenüber Ihren Kunden, den Behörden und der Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt der Zertifizierung steht die Bewertung der Gesamtorganisation. Ziel ist nicht die Beurteilung einzelner Maßnahmen und Leistungen, sondern die Betrachtung und Bewertung der funktionalen Vernetzung der allgemeinen mit den organisationsspezifischen Managementanforderungen.
Nächste Schritte
Für weitere Informationen füllen Sie bitte unser allgemeines Anfrageformular aus oder kontaktieren uns persönlich. Hier finden Sie unser Schulungsangebot.
Falls Sie bereits unser Kunde sind und schon verschiedene Standards einsetzen, kann unser Kundenbetreuer gemeinsam mit Ihnen erarbeiten, wo Sie stehen und Ihnen bei der Zertifizierung zur Seite stehen.
Als Neukunde von BSI werden Sie feststellen: Es ist alles ganz einfach.
1. Standard auswählen
Bevor Sie mit der Vorbereitung für Ihr System beginnen, benötigen Sie eine Ausfertigung des Standards. Lesen Sie diese und machen Sie sich mit dem Standard vertraut.
2. Kontakt aufnehmen
Teilen Sie uns Ihre Anforderungen und Wünsche mit, damit wir Ihnen bestmöglich helfen können. Sie erhalten dann von uns ein Angebot, in dem Kosten und Dauer für ein Zertifizierungsaudit aufgeführt werden.
3. Ihr Team für das Audit kennenlernen
Wir stellen Ihnen einen Kundenbetreuer zur Seite, der während des Verfahrens Ihr wichtigster Ansprechpartner ist und Sie auch danach noch unterstützt. Dies wird jemand sein, der Ihre Branche genau kennt. Ihr Betreuer unterstützt Sie während der Vorbereitung auf das Audit und die Zertifizierung Ihres integrierten Managementsystems.
4. Schulungsmöglichkeiten
Unabhängig davon, ob Sie ein Managementsystem implementieren oder einfach Ihr Bewusstsein für den Standard schärfen möchten: Ihnen stehen zahlreiche hilfreiche Workshops, Seminare und Schulungen zur Verfügung.
5. Voraudit
Mit einem Voraudit Ihres Managementsystems für die Lebensmittelsicherheit werden wir prüfen, ob es die Anforderungen des Standards erfüllt. Wir zeigen Ihnen Schwächen auf, die vor dem Hauptaudit behoben werden müssen.
6. Zertifizierungsaudit
Ein Zertifizierungsaudit wird bei Ihnen vor Ort im Unternehmen durchgeführt und besteht aus zwei Phasen (Vor- und Hauptaudit).
7. Zertifizierung und nächste Schritte
Nach einem erfolgreichen Abschluss des Audits stellen wir ein Zertifikat aus, in dem der Leistungsumfang Ihres Managementsystems für die Lebensmittelsicherheit dargelegt wird. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig. Während dieser Zeit wird Ihr Zertifizierer Sie jährlich besuchen, um sich davon zu überzeugen, dass Sie allen Anforderungen weiterhin gerecht werden. Außerdem wird er Sie bei der laufenden Verbesserung Ihrer Systeme unterstützen.
Nächste Schritte
Für weitere Informationen füllen Sie bitte unser allgemeines Anfrageformular aus oder kontaktieren uns persönlich. Hier finden Sie unser Schulungsangebot.
Nach oben