deQus & FAB

Ein System für das Gesundheitswesen

Managementanforderungen gemäß

DIN EN ISO 9001
und deQus, FAB
DIN EN ISO 14001
EMAS (Öko-Audit-Verordnung)
MAAS-BGW

Der Anspruch eines erfolgreichen Managementsystems ist es, ein funktionierendes und effektives Instrument bereitzustellen, das der Organisation hilft, die Anforderungen an die Qualität, den Umweltschutz (bezüglich Ökologie und Ökonomie) und den Arbeitsschutz zu erfüllen. Über diesen Anspruch hinaus geht es um Kostensenkung, Erfüllung der Erwartungen der Interessenspartner und nicht zuletzt auch darum, den Gesetzen und Verordnungen zu entsprechen.

Integriertes Managementsystem

Zur Bewertung der Fähigkeit eines integrierten Managementsystems im Gesundheitswesen, bieten sich u. a. folgende Normen und Verordnungen sowie fachgesellschafts- und berufsgenossenschaftsspezifische Ergänzungen an:

Qualität

Basisanforderung

DIN EN ISO 9001 „Qualitätsmanagementsysteme Anforderungen“

Anforderungen der Fachgesellschaften, Verbände und Berufsgenossenschaften

  • deQus „Manual zum Qualitätsmanagement in der stationären Suchttherapie“ der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e.V.
  • FAB „ Fachliche Anforderungen Brustzentren“, in Kooperation mit OnkoZert

Umweltschutz

  • DIN EN ISO 14001 „Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“
  • EMAS „Öko-Audit-Verordnung“ (Verordnung (EG) Nr. 761/2001)

Arbeitsschutz

MAAS-BGW „Managementanforderungen der BGW zum Arbeitsschutz“ (Integration des Arbeitsschutzes in QM-Systeme nach DIN EN ISO 9001)

Konzeption und Aufbau

Zukunftsorientierte Organisationen im Gesundheitswesen sichern ihren langfristigen Erfolg u. a. durch die Einführung von durchgängigen und dokumentierten Management-Systemen, insbesondere Qualitätsmanagement-Systemen und lassen sich deren Einführung und Wirksamkeit durch ein Zertifikat neutraler, akkreditierter Stellen bestätigen. Die inhaltliche Ausgestaltung erfolgt mehr und mehr durch fachgesellschafts- und indikationsspezifische Ergänzungen.

Den Grundstein für diesen „modularen Aufbau“ bietet seit mehreren Jahrzehnten die DIN EN ISO 9001, die sich zum führenden Standard für Qualitätsmanagement-Systeme etabliert hat. Die Akzeptanz dieser Norm ist international und branchenübergreifend.

Als „Komplementärstandard“ für Umweltmanagement-Systeme kann die DIN EN ISO 14001, insbesondere nach ihrer Revision im Jahre 2004/2005 verwendet werden. Sie hat das gleiche Leistungsspektrum für den Umweltbereich und genießt ebenfalls weltweite Anerkennung.

Dagegen ist der Anwendungsradius von EMAS (environmental management and audit scheme) bei der Darlegung eines Umweltmanagement-Systems ausschließlich auf Europa beschränkt.

Eine sehr neue und äußerst interessante Möglichkeit, den Arbeitsschutz in ein bestehendes oder einzuführendes Qualitätsmanagement zu integrieren, bietet die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege mit der MAAS-BGW (Managementanforderungen der BGW zum Arbeitschutz).

Um den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht zu werden und um eine größtmögliche Wirksamkeit sowie Akzeptanz zu erreichen, sind Fachgesellschaften, Verbände und auch Berufsgenossenschaften dazu übergegangen, die Managementsystemanforderungen branchenspezifisch zu interpretieren und auszulegen.

 Integriertes Managementsystem für Qualität, Umweltschutz und Arbeitsschutz


Nächste Schritte

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